Zukunftsperspektiven
Liebe Unteracherinnen und Unteracher!
Jede Firma, die längerfristig eine positive Entwicklung gewährleisten will, muss sich Gedanken über die Zukunft machen. Jede Familie, gerade in Zeiten der Wirtschaftskrise, muss langfristig planen, welche Ausgaben auf sie zukommen, welche Kosten auftauchen werden, wenn die Kinder groß werden. Der Urlaub kann nicht einfach ins Blaue hineingeplant werden, ohne darauf zu achten, ob man es sich auch leisten kann. Und genauso sollte es auch eine Gemeinde halten. Jedes Projekt sollte auf seine Nachhaltigkeit und Sinnhaftigkeit, aber auch auf anfallende weitere Kosten geprüft werden.
Die Grundhaltung der SP-Gemeindeführung, dass das Geld sowieso von Linz kommt, stimmt leider nur zum Teil. Erstens kann Landesrat Ackerl nur Geld ausgeben, welches er durch Steuereinnahmen von uns allen bekommt! Und zweitens wird bei all diesen Projekten nicht darauf geachtet, was sie uns in Zukunft auch noch kosten werden. Als Beispiel sei der Kneippweg auf der Waldinsel erwähnt, bei dem allein im Jahr 2008 Euro 2.800,- an Wasserkosten angefallen sind.
Beim Schuster-Roither-Haus läuft es schon wieder ähnlich. Bevor wir überhaupt wissen, welchen Nutzen wir aus diesem Haus holen wollen, wird schon ein Architektenteam beauftragt (Preis: Euro 24.000,-), das neue „Dorfwirtshaus“ zu planen. Hat sich schon irgendjemand darüber Gedanken gemacht, dass ein weiteres Wirtshaus mit demselben Angebot, wie die anderen bereits bestehenden, den „Besucherstrom“ nicht erhöhen wird, sondern nur den Konkurrenzkampf untereinander verschärfen wird. Der „Geldkuchen“ wird dadurch nicht größer, sondern nur unter mehreren aufgeteilt. Und zusätzlich verschärft sich der Wettbewerb, da wieder einer eine „Förderung“ durch die Gemeinde erhält, die anderen verwehrt bleibt.
Die Grundhaltung der SP-Gemeindeführung, dass das Geld sowieso von Linz kommt, stimmt leider nur zum Teil. Erstens kann Landesrat Ackerl nur Geld ausgeben, welches er durch Steuereinnahmen von uns allen bekommt! Und zweitens wird bei all diesen Projekten nicht darauf geachtet, was sie uns in Zukunft auch noch kosten werden. Als Beispiel sei der Kneippweg auf der Waldinsel erwähnt, bei dem allein im Jahr 2008 Euro 2.800,- an Wasserkosten angefallen sind.
Beim Schuster-Roither-Haus läuft es schon wieder ähnlich. Bevor wir überhaupt wissen, welchen Nutzen wir aus diesem Haus holen wollen, wird schon ein Architektenteam beauftragt (Preis: Euro 24.000,-), das neue „Dorfwirtshaus“ zu planen. Hat sich schon irgendjemand darüber Gedanken gemacht, dass ein weiteres Wirtshaus mit demselben Angebot, wie die anderen bereits bestehenden, den „Besucherstrom“ nicht erhöhen wird, sondern nur den Konkurrenzkampf untereinander verschärfen wird. Der „Geldkuchen“ wird dadurch nicht größer, sondern nur unter mehreren aufgeteilt. Und zusätzlich verschärft sich der Wettbewerb, da wieder einer eine „Förderung“ durch die Gemeinde erhält, die anderen verwehrt bleibt.
Zum Thema Finanzen:
Bei der letzten Gemeinderatssitzung konnten wir uns leider davon überzeugen, dass der Weg, den die jetzige Gemeindeführung geht, uns langfristig die Hände knebelt und uns jeden Spielraum nimmt, in Zukunft wichtige und wünschenswerte Projekte umzusetzen. Und unser Bürgermeister hat leider keinen wirklichen Plan, diesem Dilemma entgegenzusteuern. Vielmehr wird weiter Geld ausgegeben, welches wir gar nicht haben!
Den Lebensabend im Ort verbringen
Ein großes Projekt für die Zukunft wird zum Beispiel unsere Senioren betreffen. Wenn wir es wirklich erreichen wollen, dass unsere Pensionisten ihren wohlverdienten Lebensabend in Unterach erleben können, bedarf es einer sorgfältigen Planung. Ein solches Unterfangen ist auf jeden Fall notwendig, darf aber nicht zum finanziellen Bumerang für die Gemeinde werden. Es muss leistbar bleiben. Es hätte keinen Sinn, ein Seniorenheim aus dem Boden zu stampfen, welches wir dann aus Kostengründen nicht mehr führen können.
Kindergarten Unterach
Im Bezug auf den Kindergarten sollte man nun endlich , um einen reibungslosen Ablauf des Kindergartens in Unterach ab September 2009 zu ermöglichen. Wir benötigen bald die aktuellen Zahlen der Kindergarteneinschreibung für das neue Kindergartenjahr, um zu wissen welchen Bedarf an Kindergartenplätzen wir in Unterach haben.
Oft geistert auch das „Gespenst Neubau des Kindergartens“ durch die Unteracher Bevölkerung. Hierzu sei nur kurz angeführt, dass die Förderung für unsere Gemeinde bei nur knapp 20% der Umbaukosten liegt und auch ein Neubau nicht mit mehr Geld vom Land gefördert würde.
Der Bürgermeister verfolgt hier eine Strategie, die ich nicht nachvollziehen kann. Das von ihm beauftragte Planungsbüro hat die Kosten eines Neubaus mit den zu erwartenden Kosten eines Umbaus verglichen. Dort sind alle möglichen Kosten für die nächsten 30 Jahre hineingerechnet und daher ist für ihn ein Neubau sinnvoller. Doch hat er leider vergessen, dass man für den Neubau ein geeignetes Grundstück benötigt und einen Neubau derzeit nicht zulassen wird.
Außerdem sei erwähnt, dass die Mieteinahmen der Pfarre Unterach ausschließlich für Bedürftige in Unterach verwendet werden, sodass das Geld der Gemeinde wieder der Gemeinde zugute kommt. Daher ist es besser, den jetzt bestehenden Kindergarten auszubauen, die notwendigen Renovierungsarbeiten durchzuführen und somit einen Kindergartenbetrieb kostengünstig und doch zweckmäßig auf die Beine zu stellen.
Oft geistert auch das „Gespenst Neubau des Kindergartens“ durch die Unteracher Bevölkerung. Hierzu sei nur kurz angeführt, dass die Förderung für unsere Gemeinde bei nur knapp 20% der Umbaukosten liegt und auch ein Neubau nicht mit mehr Geld vom Land gefördert würde.
Der Bürgermeister verfolgt hier eine Strategie, die ich nicht nachvollziehen kann. Das von ihm beauftragte Planungsbüro hat die Kosten eines Neubaus mit den zu erwartenden Kosten eines Umbaus verglichen. Dort sind alle möglichen Kosten für die nächsten 30 Jahre hineingerechnet und daher ist für ihn ein Neubau sinnvoller. Doch hat er leider vergessen, dass man für den Neubau ein geeignetes Grundstück benötigt und einen Neubau derzeit nicht zulassen wird.
Außerdem sei erwähnt, dass die Mieteinahmen der Pfarre Unterach ausschließlich für Bedürftige in Unterach verwendet werden, sodass das Geld der Gemeinde wieder der Gemeinde zugute kommt. Daher ist es besser, den jetzt bestehenden Kindergarten auszubauen, die notwendigen Renovierungsarbeiten durchzuführen und somit einen Kindergartenbetrieb kostengünstig und doch zweckmäßig auf die Beine zu stellen.
Nein zum Gratis-Mittagessen!
Noch ein Thema, das im Zusammenhang mit dem Gratiskindergarten immer wieder diskutiert wird, ist das Gratisessen im Kindergarten. Die SPÖ Unterach hat bei der letzten Gemeinderatssitzung den Dringlichkeitsantrag gestellt, das Mittagessen für den Rest des Kindergartenjahres gratis anzubieten.
Wie schreibt der Bürgermeister so schön in seiner letzten Bürgerinformation: „Durch diese Maßnahme will die SPÖ-Fraktion wieder einen Schritt zu mehr Familienförderung beitragen!“ Wenn dieser Antrag nicht als rein populistischer Akt gesehen werden sollte, wäre es sicher besser gewesen, dies vorher im Familienausschuss zu besprechen und nicht in einem Dringlichkeitsantrag einzubringen.
Außerdem glaube ich nicht, dass dieser Antrag von der SPÖ Unterach kommt, sondern vielmehr durch Herrn Landesrat Ackerl von allen SPÖ-Fraktionen der oberösterreichischen Gemeinden gefordert wird. Obwohl die Gemeinderäte der ÖVP dem Gratis-Mittagessen zugestimmt haben, bin ich trotzdem der Ansicht, dass die Entscheidung, ein Gratis-Mittagessen einzuführen, nicht sehr glücklich ist.
Schon der Gratis-Kindergarten ist eine Riesenentlastung für die Eltern und außerdem ist ein Gratisessen im Kindergarten eine Ungleichbehandlung all jener, die zu Hause für ihre Kinder kochen. Der Kindergarten ist eine Bildungseinrichtung wie die Schule und in der Schule müssen die Eltern für das Essen aufkommen.
Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass die Kindergärtnerinnen und die Helferinnen im Unteracher Kindergarten sehr glücklich sind über diese neue Regelung. Ganz unabhängig von der Frage der pädagogischen Sinnhaftigkeit dieses Angebots, bedeutet dies höchstwahrscheinlich noch mehr Zeitaufwand für das Kochen, obwohl die Zeit bei der Kinderbetreuung sehr knapp bemessen ist.
Im Interesse unserer Kinder und Eltern hoffe ich auf eine rasche positive Umsetzung der notwendigen Maßnahmen, damit auch im Herbst noch ein reibungsloser Kindergartenbetrieb aufrechterhalten werden kann.
Wie schreibt der Bürgermeister so schön in seiner letzten Bürgerinformation: „Durch diese Maßnahme will die SPÖ-Fraktion wieder einen Schritt zu mehr Familienförderung beitragen!“ Wenn dieser Antrag nicht als rein populistischer Akt gesehen werden sollte, wäre es sicher besser gewesen, dies vorher im Familienausschuss zu besprechen und nicht in einem Dringlichkeitsantrag einzubringen.
Außerdem glaube ich nicht, dass dieser Antrag von der SPÖ Unterach kommt, sondern vielmehr durch Herrn Landesrat Ackerl von allen SPÖ-Fraktionen der oberösterreichischen Gemeinden gefordert wird. Obwohl die Gemeinderäte der ÖVP dem Gratis-Mittagessen zugestimmt haben, bin ich trotzdem der Ansicht, dass die Entscheidung, ein Gratis-Mittagessen einzuführen, nicht sehr glücklich ist.
Schon der Gratis-Kindergarten ist eine Riesenentlastung für die Eltern und außerdem ist ein Gratisessen im Kindergarten eine Ungleichbehandlung all jener, die zu Hause für ihre Kinder kochen. Der Kindergarten ist eine Bildungseinrichtung wie die Schule und in der Schule müssen die Eltern für das Essen aufkommen.
Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass die Kindergärtnerinnen und die Helferinnen im Unteracher Kindergarten sehr glücklich sind über diese neue Regelung. Ganz unabhängig von der Frage der pädagogischen Sinnhaftigkeit dieses Angebots, bedeutet dies höchstwahrscheinlich noch mehr Zeitaufwand für das Kochen, obwohl die Zeit bei der Kinderbetreuung sehr knapp bemessen ist.
Im Interesse unserer Kinder und Eltern hoffe ich auf eine rasche positive Umsetzung der notwendigen Maßnahmen, damit auch im Herbst noch ein reibungsloser Kindergartenbetrieb aufrechterhalten werden kann.
Georg Baumann
Unterach, am 18. März 2009
Unterach, am 18. März 2009